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Honda brachte im Jannuar 1997 das wohlunbestritten imposanteste Custom - Bike aller Zeiten auch auf deutsche Straßen. Die neue F6 C wurde von Grund
auf neu entwickelt, lediglich im Motorbereich erfolgte eine Anleihe bei der seit 1988 im Luxustourer Gold Wing GL 1500 bewährten Konfiguration. Ansonsten wurden alle Komponenten und Baugruppen für das neue Custom
Bike maßgeschneidert.
Leitgedanke für Konstruktion und Design waren die klassischen amerikanischen Hot - Rod - Autos mit ihren legendären Triebwerken (Stichwort “ Big-Block V8”) und den
entsprechenden Soundkulissen. Einen idealen Ausgangspunkt fanden die Ingenieure im 1.500-ccm-Sechszylinder -Boxer der Honda Gold Wing. Rahmen und Verkleidung der F6 C lehnen sich hingegen wie schon bei der VT 1100
C2 Shadow American Classic Edition eher an traditionelle Formen an.
Mit diesem optischen Auftritt und ihrem enormen Leistungspotential wird die F6 C ihrer Rolle als neues Flaggschiff der Honda - Chopper souverän gerecht, und die Maßstäbe an der
Spitze der Chopper - Klasse sind wieder einmal zurechtgerückt.
Designkonzept
Wie bei der VF 750 C und der VT 1100 C Shadow Amerikan Classic Edition heißt die Designdevise auch bei der F6 C “Long and Low”. Schon allein durch ihre imposante Größe entfaltet
sie jedoch einen ganz eigenen Stil. Eingerahmt von sorgfälltig gerundeten Verkleidungs - und Chromelementen kommt der Sechszylinder-Boxer perfekt zur Geltung. Zwischen seinen sechs Einzelvergasern und ebenso vielen
Auspuffkrümmern steht das drehmomentstarke Herzstück dieser Maschine optisch eindeutig im Mittelpunkt.
Zeitlos klassisch: Die weit heruntergezogenen Schutzbleche, der mächtige Tank und die breite sattelförmige Sitzbank mit separatem Soziusteil. Und wie es sich für einen echten
Chopper gehört, geizt die F6 C auch nicht mit Chrom. Ganz im Gegenteil: Auspuffanlage, Einlaßkrümmer und Zahnriemendeckel blitzen mit Zylinderkopfdeckel, Kühler und Instrumentengehäusen um die Wette.
Die niedrige Sitzhöhe, der breite, flache Lenker und die nach vorn verlegten Fußrasten ermöglichen eine relaxe und aufrechte Sitzposition. Hier ist eindeutig entspanntes Cruisen
angesagt. Auch alle anderen Komponenten - von der Gabel über die Sturzbügel bis zum Scheinwerfergehäuse - unterstützen die massive Optik dieser außergewöhnlichen Maschine. Wo immer die F6 C auch auftaucht, die
Hauptrolle ist ihr sicher.
Motor
Wie eingangs bereits erwähnt, lieferten die amerikanischen Hot-Rods der sechziger Jahre mit ihren legendären V8-Triebwerken die Inspiration für die
Entwicklung der F6 C. Im Motorbereich mußte man nicht lange nach einer idealen Grundlage suchen, gab es doch einen Motor, der sozusagen von Hause aus bereits die allerbesten Voraussetzungen bot: Der
1.520-ccm-Sechszylinder der Honda Gold Wing.
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